Über mich

Wer bin ich überhaupt?

Wie das Mamasein mich zur Familien­begleiterin gemacht hat

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Ich dachte lange, Elternsein würde sich automatisch einstellen. So wie ein Update, das mit der Geburt einfach installiert wird. Ein bisschen Vorbereitung, ein bisschen Bauchgefühl – und dann wächst man da schon rein.

Die Realität fühlte sich anders an.

Stillen war anstrengend.
Schlafen ein Dauerthema.
Übergänge, Betreuung, neue Entwicklungsschritte – alles schien mehr Kraft zu kosten, als ich je erwartet hätte.

Und während nach außen oft alles „ganz normal“ aussah, fühlte sich mein Alltag innen schwer an. Nicht, weil ich mein Kind nicht liebte – sondern weil ich mich immer öfter fragte, warum es sich bei uns so viel mühsamer anfühlte als in den Geschichten anderer.

Als Anstrengung zur Normalität wurde

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Spätestens mit dem Start in die Betreuung merkte ich, wie dünn meine innere Reserve geworden war. Freitagnachmittag wuchs die Hoffnung auf Montag – nicht aus Zeitmangel, sondern aus Erschöpfung.

Jede neue Rückmeldung aus der Krippe traf mich unverhältnismäßig hart. Nicht, weil sie „schlimm“ war, sondern weil sie meine Zweifel berührte:
Mache ich etwas falsch?
Übersehe ich etwas?
Warum fühlt sich das alles so bleischwer an?

Lange dachte ich, ich müsse einfach konsequenter, gelassener, präsenter sein. Mehr aushalten. Mehr können.

Heute weiß ich: Mir fehlte nicht die Fähigkeit – mir fehlte Orientierung.

Bedürfnisorientierte Erziehung? Neurodivergenz?

Wissen allein verändert noch keinen Alltag

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Also begann ich zu suchen.

Ich las Bücher, hörte Podcasts, besuchte Workshops, ließ mich beraten. Vieles davon war wertvoll – und trotzdem wurde nicht plötzlich alles leicht.

Was sich aber veränderte, war meine Perspektive. Ich begann zu verstehen,

  • warum bestimmte Situationen bei manchen Kindern eskalieren
  • warum klassische Erziehungstipps oft ins Leere laufen
  • und warum mehr Anstrengung selten die Lösung ist

Vor allem lernte ich, meine eigene Haltung zu hinterfragen: Was erwarte ich von meinem Kind – und von mir selbst? Was ist wirklich kindgerecht – und was lediglich gesellschaftlich bequem?

Mit diesem Verständnis wurde mein Alltag nicht perfekt, aber er wurde tragbarer. Ich konnte Situationen einordnen, statt mich selbst zu verurteilen. Ich wurde wieder öfter gern Mama – und an den Tagen, an denen ich es nicht war, konnte ich das annehmen, ohne mich dafür innerlich fertigzumachen.

Vom persönlichen Weg zur professionellen Begleitung

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Irgendwann fingen Freundinnen an, mich um Rat zu bitten. Nicht, weil ich alles wusste – sondern weil ich zuhören konnte, ohne zu bewerten, und Zusammenhänge erklären konnte, ohne zu vereinfachen.

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass ich meine Erfahrungen sinnvoll weitergeben konnte.

Als ich 2025 auf das BINDU®‑Institut von Katrin Kretschmer stieß, fühlte sich vieles plötzlich stimmig an. Die Ausbildung gab mir Sprache, Struktur und fachliche Tiefe für das, was ich mir als Mutter selbst so sehr gewünscht hätte: eine bedürfnis‑ und neurodivergenzorientierte Einordnung, die Familien stärkt – statt sie unter Druck zu setzen.

Heute bin ich zertifizierte BINDU®‑Familienbegleiterin und begleite Eltern dabei, ihre ganz eigenen Wege durch einen oft herausfordernden Familienalltag zu finden.

Wie ich heute arbeite

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Ich arbeite nicht mit starren Konzepten und nicht mit dem Anspruch, irgendwen „richtig“ zu machen.

Ich glaube nicht an einfache Lösungen – aber an passende.

In meiner Begleitung schauen wir gemeinsam:

  • was hinter den konkreten Alltagssituationen steckt
  • welche Bedürfnisse gerade kollidieren
  • und welche Veränderungen realistisch und tragfähig sind

Ohne Perfektionsanspruch. Ohne Schuldzuweisungen. Ohne das Gefühl, noch mehr leisten zu müssen.

Vielleicht erkennst du dich hier wieder

Wenn du spürst, dass du viel ausprobiert hast und trotzdem immer wieder an denselben Punkten landest – wenn du dein Kind verstehen möchtest, ohne dich selbst dabei zu verlieren – dann bist du hier richtig.

Ich lade dich ein, in einem Orientierungsgespräch gemeinsam hinzuschauen und herauszufinden, ob und wie ich dich ein Stück begleiten kann.

Folge mir!

Portraitfotos von Undine: mit freundlicher Genehmigung von Jannes Säurich

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